Wenn Sie jetzt sagen:
Es ist doch nicht verkehrt, Dinge zu überhnehmen, die andere besser machen, dann bin ich absolut dieser Meinung. Denn etwas zu übernehmen bedeutet, es sich zu eigen zu machen. Es mit der eigenen Kreativität und Persönlichkeit auszufüllen. Damit wird es Teil von Ihnen. Sie nehmen es in Besitz, verschmelzen damit, fühlen sich wohl damit und machen solche Dinge damit eben auch zu einem Teil Ihres ganz eigenen Weges.
Und wie oft sind wir uns dessen nicht einmal wirklich bewusst? Man hat es schließlich schon immer so gemacht. Es fühlt sich durchaus vertraut an. Was logisch ist, wenn wir niemals oder nur selten über den Tellerand schauen.
Nur:
Irgendetwas fehlt immer. Es fühlt sich immer auch ein Stück leer an. Kennen Sie das? Meist fällt uns sogar erst auf das etwas gefehlt hat, wenn es unverhofft in unser Leben tritt. Und ganz tief spüren wir dann ein großes: JA
Das Gefühl oder Gespür ist die grundlegende Voraussetzung. Weil es immer!!! ein Gefühl ist, welches zu uns spricht, welches uns motiviert oder warnt.
Beobachten Sie selbst:
Was ist es, was heraussticht aus der breiten grauen Masse? Was erregt Ihre Aufmerksamkeit?
Ich spreche nicht von irgendeinem Gefühl oder einer Emotion. Ich spreche von Ihrem Gefühl. Dieses Eine was in Ihnen tief drinnen ist. Kennen Sie es noch? oder haben Sie es schon vergessen? Es ist das Gefühl was sich meldet, wenn Sie tiefe Freude spüren, oder Ihnen die Tränen laufen weil Sie im Kino heulen wie ein Schlosshund, weil SIE in ihrem Kern berührt worden sind.
Genau dieses Gefühl, von dem Sie spüren, dass es tief aus ihrem Innersten kommt, weil es Ihr Wesen repräsentiert wird oftmals falsch verstanden. So, als würde es uns im Weg stehen. Als würden wir nicht bestehen können in dieser "kalten und feindlichen" Welt. Gerne wird es unterdrückt oder überhört.
Aber genau dieses Gefühl ist der Schlüssel zu "Ihrem Weg". Weil Sie das sind.
Es ist einfacher, als Sie möglicherweise denken!
Indem sie wieder beginnen zu fühlen.
An alle Männer:
Es bedeutet zu sich zu stehen. Sich nicht hinter einer Fassade aus angeblicher Männlichkeit zu verstecken. Einen "Arsch in der Hose" zu haben heißt auch, sich berühren zu lassen, zuzulassen mal scheinbar als Depp dazustehen, wenn Sie in den größten Fettnapf getreten sind. Und dann zu sagen: JA - "Es tut mir leid!" , oder "Da hab ich Mist gebaut" oder "Kann mir jemand helfen? - Ich kann das noch nicht."
An alle Frauen:
Weiblichkeit heißt "weiblich" zu sein. Da nützt es wenig, ein besserer Mann sein zu wollen und im Inneren zu spüren, dass das niemals gelingen wird. Aber es hilft, die Vorteile und das Wesen, die nur eine Frau verkörpern kann, einzusetzen und und zu nutzen. Wie zum Beispiel Intuitiuon, oder die Fähigkeit zu vermitteln und zu kooperieren.
Was hilft nun, um sich wieder deutlicher zu spüren und sich dabei wieder wirklich näher zu kommen?:
Alles, was Sie berührt. Ein Buch, eine bewegende Geschichte in Ihrem Umfeld, Lachen, Singen ( Männer dürfen das auch ), Filme, Jemand anderem zu helfen,.....sie dürfen es gern selbst für sich erweitern.
Freiheit - unsere eigene Freiheit! Die Freiheit, die nur wir selbst imstande sind uns zu geben.
Es beginnt damit, zu erkennen, dass jeder selbst die Freiheit besitzt zu entscheiden. Den ganz eigenen Weg zu gehen erfordert die Entscheidung dafür! Und diese Freiheit kann nur von uns selbst gelebt werden.
Freiheit ist zuerst eine innere Freiheit. Diese Freiheit kann man für sich in Besitz nehmen. Und es fängt direkt bei uns an. Wie ich eine Situation beurteilen möchte ist meine Freiheit! Immer? Ja - immer.
Aber wenn ich von so vielen Faktoren, zb. der Wirtschaft, meinen Auftraggebern, dem Finanzamt oder wem auch immer unter Druck gesetzt werde?
Nochmal -Freiheit ist zuerst ein innerer Zustand. Und Sie haben die Freiheit, diese äußeren Faktoren so zu beurteilen, dass es Ihnen Angst macht oder so zu beurteilen, dass Sie sie als "Hilfestellung" nutzen.
Seien Sie sich dieser Freiheit bewusst. Immer und Immer wieder. Sie werden automatisch achtsamer sein in allem was Sie denken und beurteilen. Sie werden bemerken, dass es durchaus möglich ist, sich einen anderen, weiteren Blick anzueignen. Einen Blick, der ein "sowohl als auch" zulässt. Und damit wird Ihr Handlungspielraum deutlich weiter.
Liebe - das große Wort. Liebe ist ein Zustand. Güte, Gedeihen und Wohlwollen. Wie Freiheit ist auch Liebe ein innerer Zustand zu dem wir uns nur selbst ermächtigen können. Sie bedeutet für den eigenen Weg, Respekt vor mir selbst und anderen zu entwickeln und zu leben. Oft herrscht die Auffassung, Liebe für sich selbst oder das eigene Leben zu empfinden sei etwas schlechtes. Oder gehört sich nicht. Ohne Liebe zu sich selbst, ist es praktisch gar nicht möglich, aus sich heraus zu leben und sein eigenes volles Potential auszuschöpfen.
...und wie kann ich das leben?:
Zum Beispiel indem Sie beginnen gütiger auf Ihre vermeintlichen Fehler zu schauen. Indem Sie den Gedanken zulassen, dass sie zwar einer von sieben Milliarden Menschen auf diesem Planeten sind, trotzdem vollkommen einzigartig. Unverwechselbar. Es gibt niemanden auf dieser Welt, der ebenfalls Ihre Fingerabdrücke hat. Und es gibt keinen zweiten Menschen auf dieser Erde, die Ihr Leben genauso lebt wie Sie. Mit den gleichen Erlebnissen und gleichen Empfindungen oder auch Urteilen dazu. Das heißt logischerweise, dass es einen Sinn und Grund hat, dass Sie da sind. Die Natur wiederholt sich nicht. Sie ist niemals beliebig. Und - alles in dieser Natur hat auch einen Platz, den nur dieses eine "Wesen" so ausfüllen kann. An diesem Platz ist es richtig und wertvoll.
Dieser Gedanke -einmal verinnerlicht- setzt gewaltige Kraft in Bewegung.
Wie oft am Tag regen wir uns über irgendwelche Banalitäten auf?
Es fällt uns meistens sehr leicht, andere zu kritisieren, Umstände zu beklagen oder unser Augenmerk auf Dinge zu lenken, die nicht in Ordnung sind. Meist, weil wir auch auf uns selbst einen solchen kritischen Blick haben. Wir haben einfach gelernt, Missstände leichter zu erkennen.
Dankbarkeit und Wertschätzung kann jeder ganz leicht praktizieren. Mit ganz kleinen Dingen können Sie beginnen, indem Sie z.B. wahrnehmen, dass Sie am Morgen in einem kuschelwarmen Bett aufgewacht sind, oder das warmes Wasser aus der Leitung kommt.
Sie werden bemerken, dass Sie viele Dinge des Alltags schon gar nicht mehr bemerken. Sie sind so selbstverständlich und werden meist erst wieder bemerkt, wenn sie mal nicht funktionieren. Wenn Sie beginnen von selbst wieder auf diese so selbstverständlichen Dinge mit einem Gefühl von Wertschätzung und Dankbarkeit zu schauen und dieses auch echt! zu empfinden, verspreche ich Ihnen, dass in Ihrem Leben auf einmal "Türen aufgehen", von denen Sie nicht einmal wussten, dass es sie gibt, geschweige denn dass Sie sich diese Möglichkeiten hätten vorstellen können.