Ihr Firmenfahrzeug ist ein fahrendes Schaufenster. Zumeist stellt es eine relativ große Werbefläche dar. Überall wo Sie sind, werden Sie gesehen. Genauer gesagt, tragen Sie den Namen, die Art Ihres Geschäftes und sogar wie Sie Ihr Geschäft ausüben überall dorthin, wo Sie sich mit dem Fahrzeug bewegen.
Wenn Sie an manchen Stellen denken: "das ist doch selbstverständlich" - überspringen Sie einfach den Abschnitt. Ich möchte Gedankenimpulse geben und gern von dort aus begleiten, wo jemand steht.
Auch wenn es banal klingt und klar sein sollte. Ein Auto, welches völlig verbeult, ungepflegt und rostig ist, ist genauso anziehend wie tote Fliegen im dreckigen Schaufenster. ( Es sei denn, Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, jedes "Auto" Ihrer Kunden durch den TÜV zu bringen. Das wäre schon wieder originell)
Also:
Wenn Sie Ihr Auto als Werbefläche nutzen wollen, dann sorgen Sie auch dafür, dass es soweit möglich immer sauber und gepflegt und die Werbung ordentlich ist. "Ordentlich" heißt, dass die aufgebrachte Werbung handwerklich sauber angebracht ist.
Gemeint ist:
Ihr möglicher Kunde möchte wissen, wie sein Bedürfnis erfüllt wird. Was hat er davon, wenn er Sie mit einem Auftrag beglückt.
Ein Beispiel:
Ihr Klempner, der da ist, wenn Sie ihn brauchen!
Das ist eine deutliche Aussage! Sie vermitteln Ihrem Kunden damit deutlich, dass Sie der richtige "Mann" sind, wenn das Klo gerade überläuft.
Das heißt:
Ein wohklingender Name ist zwar schön, nützt aber wenig, wenn Ihr möglicher Kunde damit nichts anfangen kann.
Aus Ihrer Werbung sollte klar und deutlich hervorgehen, wofür Sie stehen und was ihr Geschäft ist.
Ein Beispiel, wie man es nicht! machen sollte:
Klawitter GmbH - simply more!
Hiermit wird nichts ausgesagt, geschweige denn auf irgendetwas Lust gemacht oder Interesse geweckt. Mit anderen Worten - rausgeschmissenes Geld.
Ein toller Erfolg. Der Idealfall. Kaum war sein Auto mit Werbung beklebt, wurde er von einem Kunden angerufen. Daraus ergab sich ein Auftrag, der die Kosten der Beklebung sofort deckte. Bereits ein zweiter Auftrag, ebenfalls durch seinen Firmenwagen, ergab sich nur wenige Tage später.
Sein Auto fiel beinahe auseinander. Es hatte seinen Dienst wirklich getan, was man ihm auch ansah. Ein Lieferwagen mit mittlerweile deutlichen Roststellen und Schäden. Für einen Maler nicht mehr die beste Werbung. Jetzt war Zeit für einen neuen "Anstrich" beim Maler selbst. Frisch sollte alles sein, und Aufmerkamkeit erzeugen. Gesagt - getan...
Diese kleine Firma fährt mehrmals in der Woche mit einem Anhänger zu Auslieferungen. Immer wieder bei Auslieferungen gab es von den Nachbarn der Kunden Nachfragen, ob sie nicht auch dessen Ware beziehen können. Als wir uns kennenlernten, gab es eine Internetseite und einen Kundenstamm, der mehr oder weniger verlässlich bei ihm bestellte. Warum nicht Umsätze und Kundenkontakte erzielen, wenn man gerade auf der Strasse ist?